Vorwort

Kolping ist mir heilig!

Die Heiligsprechung des seligen Adolph Kolping ist ein sehnlicher Wunsch vieler Kolpingschwestern und Kolpingbrüder auf der ganzen Welt.

Das Generalpräsidium ist in einem regelmäßigen Austausch mit der zuständigen Kongregation im Vatikan, um das große Interesse des Verbandes zu unterstreichen.

Für einen positiven Abschluss des Verfahrens bedarf es jedoch gemäß der aktuellen Ordnung für die Heiligsprechung eines weiteren erwiesenen medizinischen Wunders, das auf die Fürsprache des seligen Adolph Kolping hingewirkt wurde.

Der Papst hat in der Vergangenheit von dieser Notwendigkeit – z. B. bei der Heiligsprechung von Papst Johannes XXXIII. – Ausnahmen gemacht.

Um dies auch bei Adolph Kolping möglich zu machen, müsste es eine Bewilligung von Papst Franziskus geben.

Als Weltfamilie bleibt uns damit nur, weiterhin zu beten und der stetige Hin-weis in Richtung von Papst Franziskus, dass das segensreiche Wirken des Kolpingwerkes auf der ganzen Welt selbst ein wundersames Zeichen der Heiligkeit Adolph Kolpings ist.

Ihr könnt mit eurer Stimme eine Online-Petition zur Heiligsprechung Kolpings unterstützen! Jede Unterschrift, die unter www.petition-kolping.com getätigt wird, steht dabei für ein Leben, das Adolph Kolping bereits positiv berührt hat.

Bis bald!

Eure Stefanie Wondra,

Vorsitzende

Kolping ist mir heilig!

Auf's neue Jahr

Wenn’s alte Jahr erfolgreich war,

dann freue dich aufs Neue.

Und wenn es schlecht war, ja dann erst recht.

Albert Einstein (1879-1955)

Liebe Kolpingmitglieder,

liebe Besucher unserer Homepage,

ein turbulentes Jahr liegt hinter uns. Wer hätte letztes Jahr kurz vor Weihnachten gedacht, dass 2020 so völlig anders wird, als wir es gewohnt sind?

Ich denke, es war aber nicht nur schlecht. Jeder hatte in diesem Jahr gute und schlechte Zeiten. So haben viele von uns sicherlich versucht, in der ungewohnten und vielleicht auch beängstigenden Zeit des Lockdowns einfach das Positive dran zu sehen, zum Beispiel die viele freie Zeit mit der engsten Familie zu verbringen.

Ich denke, alles im Leben hat zwei Seiten. Und, wie Einstein sagte, wenn etwas nicht so gut lief, dann blicken wir voller Zuversicht in die Zukunft.

Gott war in diesem Jahr bei uns und hat uns durch Höhen und Tiefen geholfen und wird uns auch im Jahr 2021 begleiten.

In diesem Sinne wünsche ich euch schon jetzt eine schöne Adventszeit, eine schöne Weihnachtszeit, die hoffentlich trotz vieler Einschränkungen harmonisch und besinnlich abläuft.

Und dann starten wir voller Vorfreude ins neue Jahr!

Viele Grüße,

Stefanie Wondra ,

Vorsitzende

Liebe Kolpingmitglieder, liebe Besucher unserer Homepage,

Corona ist immer noch ein sehr aktuelles Thema!

Alles ist abgesagt: Wiesenfest, Garten- und Sommerfeste, große Feiern,

Theateraufführungen, Sportveranstaltungen, große kirchliche Feiern,

… Abgesagt, abgesagt, abgesagt!

Nicht abgesagt ist jedoch: Sonnenschein, Freundschaft, Liebe, ein nettes

Gespräch, ein Spaziergang in unserer tollen Natur, Musik hören, ein

tolles Buch lesen, Zeit mit der Familie verbringen, ein Lächeln

(wenn auch unter der Maske), Hoffnung und Beten.

In den letzten Monaten konnten auch wir keinerlei Veranstaltungen

durchführen. Unser Vereinsleben wurde von heute auf morgen

ausgebremst. In den kommenden Monaten haben wir wieder ein paar

wenige Veranstaltungen geplant und hoffen natürlich, dass diese

unter Einhaltung der dann geltenden Regeln stattfinden können. Auch

unser Jahresprogramm haben wir wieder gut gefüllt. Wir werden euch

jeweils über den Monatsweiser, unsere Homepage, die sozialen Medien

oder unsere Whatsapp-Gruppe Bescheid geben, falls sich etwas ändert.

 

Bis bald!

Stefanie Wondra,

Vorsitzende

Braucht Gott eigentlich auch Urlaub?

Zugegeben, eine nicht ganz ernst zu nehmende Frage! Aber bitte, nehmt die Frage

ruhig einmal ernst in einer Zeit, in der es fast selbstverständlich ist, dass man Urlaub braucht – Urlaub beantragt – Urlaub nimmt – Urlaub macht.

Es ist bekannt, dass Gott für sich auch seine eigene Ruhe in Anspruch

nimmt: „Und Gott ruhte am siebten Tag von all seinen Werken, die er

geschaffen hatte“ (Gen 2,2).Es ist die älteste „Auszeit“, die wir kennen. Dass Gott sie braucht, davon lesen wir nichts in der Bibel. Er nimmt sie sich einfach, ganz souverän. War seine Arbeit so anstrengend? Er hatte ja einfach nur befohlen, dass Licht und Finsternis, Erde, Himmelsgewölbe, Wasser, verschiedene Arten von

Gewächsen und Lebewesen da sein sollten. Und auch Mann und Frau als

Krone der Schöpfung. Eine „Auszeit“ musste er sich einfach gönnen.

Doch die Arbeit, die er mit dem Werk seiner Hände, namens Mensch,

vollbracht hatte, hält ihn schon bald auf Trapp.

Sorgen und Unruhen begannen, mit der paradiesischen Ruhe und dem himmlischen

Frieden war es endgültig vorbei.

Jeden Tag hatte er seitdem alle Hände voll zu tun, um wieder herzustellen,

um zu heilen, zu trösten, in Ordnung zu bringen, was sein liebstes

Geschöpf, der Mensch, da so anstellt. Jeden Tag muss er neu mit

ansehen, wie sich seine Kinder immer wieder die Köpfe einschlagen,

wie sie die gute Schöpfung zerstören.

Braucht Gott eigentlich nicht auch Urlaub? Stellt euch einmal vor, er

nimmt ihn sich einfach, ganz souverän.

Er füllt einen Urlaubsbogen aus, wie er das bei uns gesehen hat, reicht

ihn bei sich selbst ein (wer sollte denn sonst zuständig sein?), und

genehmigt sich selbst die beantragten Wochen.

Er packt seine sieben Sachen, schaltet den automatischen

Anrufbeantworter ein mit der Botschaft: „Gott ist vom 1. Juli bis

30. August mit unbekanntem Ziel verreist, die Zentrale ist

geschlossen. Wollen Sie eine Nachricht hinterlassen, dann sprechen

Sie bitte jetzt. “Kann Gott so handeln, wenn er an uns denkt,

die er jetzt so im völligen Chaos zurücklässt: im Streit

miteinander, im Krieg und im Hunger, ohne jeden Schutz, ohne Hilfe,

ohne Zuspruch? Ehrlich gesagt, ich kann mir das nicht vorstellen.

Ich glaube, er setzt seinen Koffer noch einmal ab, holt den zerknitterten

Urlaubszettel aus seiner Jackentasche und schreibt mit großen

Buchstaben darauf: „Urlaub gestrichen“.

Wenn er seine sieben Sachen wieder ausgepackt hat wird er auch seinen

Anrufbeantworter wieder ausschalten. Er wird in sich hineinlächeln

und vor sich hinmurmeln: „Na ja, ich hätte sowieso nicht gewusst,

wohin die Urlaubsreise gehen sollte. Ich meine, ich bleibe weiter für

die Menschen da und wohne bei ihnen. Ich bleibe für sie jederzeit zu

sprechen.“

(Quelle: P. Ernst Kusterer SDB,

https://www.donbosco-stuttgart.de/Materialien/Geistlicher-Impuls/Braucht-Gott-eigentlich-auch-Urlaub)

 

In diesem Sinne wünsche ich euch schöne Ferien und einen schönen

Urlaub zu Hause oder in der Ferne!

 

Stefanie Wondra,

Vorsitzende